Spielkreispost

JUNI

So wie andere Kinder mittags von der Schule heimkommen, steuern unsere derzeit neuen Schulkinder den Spielkreis, ihren sicheren Hafen, der vielen von ihnen seit dem dritten Lebensjahr vertraut ist, an.
Selbstsicher und stolz unterstützen sie die Kindergartenkinder und binden sie in unser familiäres Miteinander ein. Sie sind ihnen in vielerlei Hinsicht ein Vorbild.
Auch wir Erzieher freuen uns, Kinder über einen derart langen Zeitraum begleiten zu dürfen.
Wir erleben ihre facettenreiche Entwicklung, kennen ihre Besonderheiten und können bis hin zur Hausaufgabenbetreuung ihr Lernverhalten entsprechend einschätzen.
Als wir dann aber einen Blick auf den Herbst 2017 warfen, bemerkten wir, dass uns 19 Neuanmeldungen ins Haus standen, die unsere räumlichen Kapazitäten zur Hausaufgabenzeit gesprengt hätten.
Unsere Eltern, die ebenso wie wir, Teil des Spielkreises geworden sind, haben verständnisvoll und findig reagiert. In Absprachen reduzierten sie die Betreuung auf ein notwendiges Maß. Ihr Engagement führte letztlich zu einer ausgewogenen Gruppenstärke im Bereich der Schulkindbetreuung. So bleiben uns alle Kinder und Eltern erhalten. Danke für Euer Entgegenkommen!

Das Glück tritt gerne in ein Haus, wo gute Laune herrscht“
(japan. Weisheit)

Mit einem weiteren Blick auf den Herbst 2017 können wir allerdings noch auf freie Plätze im Kindergartenbereich verweisen. Bei Interesse an einem Kindergartenplatz im Spielkreis freuen wir uns auf Anmeldungen.

Spielkreis Weyarn, Tel.: 08020-7158

 

MAI

Juhuuu! Auf nach München! Diesmal machen wir uns auf den Weg ins Kindermuseum am Hauptbahnhof. Der Titel der aktuellen Ausstellung: „Alles klar? Wie kommunizieren wir?“
Und weil wir nicht unvorbereitet da hinwollen, beschäftigen wir uns schon länger mit diesem Thema. Was für ein schwieriges Wort! Was ist Kommunikation denn überhaupt?
Eine Woche zuvor dürfen die Vorschüler am Gruppentag aus einem Beutel Bilder ziehen. Sie sollen beschreiben, was sie darauf sehen. Schon das ist gar nicht so einfach. Bald wird uns klar, dass die Sprache sehr wichtig ist, wenn der andere das Bild nicht sehen kann. Die Kinder machen das richtig gut. „Eine Ampel“, „Ein Kind tröstet ein anderes, es scheint traurig zu sein“, „Ein Feuersalamander“, „Eine Frau, die die Augen geschlossen hat und die Seiten eines Buches mit den Fingern befühlt – oh, das hat komische Knubbel, das Buch“, „Ein Mann, der mit dem Handy telefoniert“, „ein Hund, der an einen Baum pinkelt“, „Alphörner und Buschtrommeln“ und viele Bildkarten mehr werden beschrieben.
Da meint Lasse irgendwann: „Na und wie hängt denn das alles zusammen, das verstehe ich nicht!“ Nach und nach erkennen wir, dass das alles Kommunikation ist. Jedes der Bilder zeigt eine Szene, in der mithilfe von Sprache, Zeichen oder auch Warnfarben und Gerüchen (Salamander und Hund) eine Verständigung stattfindet. „Also ist ja alles irgendwie Kommunikation!“ stellen die Kinder fest. Und zum Schluss lernen wir noch in Gebärdensprache zu sagen: „Hallo, ich heiße…“. Hierzu muss jedes Kind sich ein zu sich passendes Handzeichen zeigen. So hat in der Gebärdensprache ein jeder für seinen Namen, ein individuelles Zeichen (Wussten Sie, das die Gehörlosen Frau Angela Merkel ihre typische Handstellung, das mit Fingerspitzen geformte Dreieck, als Namen gegeben haben?)
Mit der Bahn am Hauptbahnhof angekommen, begeben wir uns zum Museum. Dort werden wir freundlich von Doris und Pascal empfangen, die uns durch die Ausstellung begleiten. Manchmal hapert es an der Verständigung, weil Pascal Marinus einfach nicht verstehen kann – der junge Mann aus München, scheint dem Bayrischen nicht mächtig zu sein. Das hält uns nicht davon ab, die Ausstellung ordentlich unter die Lupe zu nehmen. Es gibt viel zu sehen und auszuprobieren.
Nach knapp zwei Stunden verlassen wir glücklich und zufrieden das Museum und kommen wohlbehalten mit der BOB wieder in Holzkirchen an.
Was für ein schöner Ausflug! „Aber so richtig ausgekannt hat sich der ja nicht.“ stellt Alma fest und die anderen nicken. „Der wusste ja nicht einmal, dass doch ALLES Kommunikation ist!“ betont sie, breitet weltumfassend die Hände aus und grinst frech. „Der ist ja auch kein Spielkreiskind!“ ; )



MÄRZ

Wie lange doch 12 Minuten sein können! Die Fahrt nach Miesbach dauert für die Chamälions, unsere Vorschüler, gefühlt einen halben Tag. So ein Besuch im Atelier „Farbenspiel“ ist schon etwas Besonderes! Doch dann ist es soweit: „Da sind ja Stifte am Zaum dran!“ freut sich Alma und hüpft freudig Richtung Türe, wie die anderen auch. Schon wird die Türe geöffnet und Barbara Gerbl begrüßt uns freundlich.
Wir gehen staunend an lauter Kunstwerken, die andere Kinder gestaltet haben, vorbei ins Atelier. Barbara hat für uns etwas vorbereitet. Die Geschichte vom kleinen Blau, das das Teilen lernte. Gespannt lauschen wir der Erzählung und bestaunen die dazu gemalten Bilder im Kamishibai.
Nach der Geschichte setzen wir uns in einem Kreis auf den Boden und überlegen, wie denn die Farbe in die Flasche kommt und wie das früher so gemacht wurde. Damit die Farbe nämlich nicht wieder von den Wänden purzelt, wurde dem gemahlenen bunten Stein Wasser und Ei hinzugefügt. „Oder Blut!“, weiß Fillipa richtig, aber Ei finden wir dann doch die bessere Wahl für heute. Jedes Kind darf eine Farbe mischen… konzentriert und vorsichtig, versteht sich, denn die benutzten Pigmente sind teuer, aber auch giftig (unsere Pigmente natürlich nicht – sind ja für Kinder!).
Die Staffeleien werden aufgestellt und alle machen sich an´s Werk. „Weißt du,“ antwortet Simon mir, als ich frage, was er denn malen wolle, „ich mach‘ heut Kunst.“ Und das kann man wohl sagen! Für die entstandenen Kunstwerke hat Barbara für jeden sogar noch einen Rahmen, der noch fleißig angemalt wird.
Jetzt ist es langsam Zeit, wieder in den Spielkreis zu fahren und so machen wir noch eine kleine Reise in jedes Bild und Barbara schenken wir zum Schluss noch eine akustische „Rakete“. „War scho schee heid!“ meint Marinus.
Glücklich und mit knurrendem Magen kommen wir „zuhause“ an und Klaus, unser „Kochpapa“ wundert sich, dass das Essen heute ratzfatz weggemampft wird. So ein Ausflug macht eben ganz schön hungrig!



FEBRUAR

Endlich hat es geschneit! Der Schnee fällt vom Himmel und alles ist weiß. Wir gehen raus und bauen Schneefiguren aller Art, wir rodeln und machen Winterspaziergänge. Sogar nach Miesbach zum Schlittschuhlaufen gehen wir und auch im Alltag begleitet uns die Schneepracht. Wir forschen und experimentieren mit Schnee und gestalten schöne Winterbilder im „Atelier“.  
Weiterhin begleiten uns unsere Gefühle durch das Jahr. Wir werden zusammen Wutkerlchen basteln und persönliche Gefühlsbarometer anfertigen. Im Spiegel Grimassen schneiden ist einfach und lustig! Ernst gucken ist da schon schwerer… oder sehr traurig schauen. Nach dem „Proben“ fotografieren sich die Kinder gegenseitig und die entstandenen verschiedenen Portraits verwenden wir für das Barometer. Wäscheklammer dran und fertig! Wir Spielkreisler stellen unser Barometer auf „gespannt“ und blicken mit viel Zuversicht ins neue Jahr.
Auch unser Elternabend war ein voller Erfolg. Die Referentin Simone Batek zeigte uns auf, wie wichtig positiver und wertschätzender Umgang – besonders zu unseren Kindern ist, was das bewirken kann und dass das nicht allzu schwer ist. Wir haben uns auf einen angeregten Austausch und die ein oder andere Erkenntnis gefreut.
 
Durch ein Kind wird aus dem Alltag ein Abendteuer, aus Sand eine Burg, aus Farbe ein Gemälde, aus einer Pfütze ein Ozean, aus Plänen Überraschungen und aus Gewohnheit Leben!



> Artikel Merkur „Spielkreis sucht Raum für Schulkinder“ 19.1.2017


DEZEMBER

Seit Mitte Oktober findet dienstags immer unser „Gruppentag“ statt. An diesem Tag teilen sich die Kinder in die kleinen Bären (unsere Jüngsten), die lieben Leoparden (die schon „fast“ Großen) und die Vorschulkinder, die sich den Namen „die Chamäleons“ gegeben haben. Unsere kleinen Bären können an diesem Tag ganz ohne die älteren Kinder spielen. Gemeinsam machen wir viele Tanz- und Fingerspiele. Zusammen malen und basteln wir und genießen die Zeit ohne die anderen Kinder.
Die Leoparden werden dieses Jahr viel musizieren, und forschen – wir werden ein Atelier besuchen und zu kleinen Künstlern. Auch hier ist es schön, ohne die großen Kinder zu zeigen, was man schon alles gelernt hat und dass man auch ganz alleine auf tolle Ideen kommt.
Die Chamäleons tragen ihren Namen zurecht. In diesem letzten Kindergartenjahr erstaunen uns die Kinder immer wieder, wie facettenreich sie schon handeln und wie sie spielerisch ausprobieren und ausreizen, was sie so alles gelernt haben. Unglaublich! In der Gruppe fällt es den Kindern auch leicht in ihrem Tun zu versinken- keine kleinen, die „immer stören“.
Im Laufe dieses Jahres werden die Vorschulkinder u. a. „Wuppi“ dem außerirdischen Prinzen durch phonologisches Training (Ohrentrainig) auf seinen Thron verhelfen und im „Zahlenland“ für Ordnung sorgen.
Später treffen sich dann alle Kinder wieder im Garten und berichten, was sie tolles erlebt haben. Doch ohne Mütze, Schal und Handschuhe geht gar nichts mehr. Einfach zu kalt…
Nein, genau richtig für die Vorweihnachtszeit!
Im Spielkreis kehrt Ruhe ein und wir backen, singen und malen und basteln. Das Licht bleibt oft aus und im Kerzenschein genießen wir den Alltag ohne Stress.
 
„Dieses Jahr bekomme ich sicher viele Geschenke zu Weihnachten…
Ich war nämlich immer artig! Mal un- artig, mal eigen- artig,  ….aber immer einzig- artig.“
 
Wir vom Spielkreis wünschen Euch allen frohe, entspannte Weihnachtstage und einen guten Rutsch in´s neue Jahr.


SEPTEMBER

„Wie geht es dir?“ – Dies ist unser Jahresthema im neuen Kindergartenjahr. Vielleicht fragen Sie sich als Leser selber kurz, wie geht es mir?
In diesen vier kleinen Worten steckt so viel. Und die Antwort darauf wird immer anders sein: müde, glücklich, traurig… Welche Gefühle gibt es denn? Wie können wir unsere Gefühle zeigen und ausdrücken?
Gerade an den ersten Tagen, beim wieder ankommen in den Spielkreis ist man vielleicht sehr aufgeregt, auch die neuen Kindern sind mit Sicherheit gespannt, auf die anderen Kinder, die Räumlichkeiten, das Erzieherteam,…
Deshalb werden wir uns zu Beginn mit Kennenlernspielen, unseren Gefühlen beschäftigen und gemeinsam ankommen.
 
Über das Kindergartenjahr verteilt, werden wir immer wieder auf dieses Thema zurückkommen und kleine Projekte dazu machen- auch die Bewegung soll nicht zu kurz kommen, schließlich heißt es ja: „Wie geht es dir?“
 
Natürlich findet auch in diesem Kindergartenjahr der Wuzalhaufen statt. Dies ist eine Gruppe von Kindern im Alter von 0-2 Jahren in Begleitung eines Elternteils. Begleitet wird diese Gruppe von einer Mama aus dem Spielkreis und einer Erzieherin in Elternzeit. Leider können wir noch nicht sagen, an welchem Wochentag das Treffen stattfindet, da die Spielkreiskinder noch nicht wissen, wann wir in die Turnhalle gehen können. Aber sobald wir etwas Neues wissen, werden wir es mitteilen. Bei Interesse und weiteren Fragen, könnt Ihr jederzeit im Spielkreis unter 08020/7158 anrufen. Wir freuen uns!
 
Wir wünschen euch einen schönen Spätsommer !!


AUGUST

Ganz aufgeregt steigen die Vorschulkinder in den Gemeindebus und ab geht es nach Poing in den Wildtierpark. Um 17 Uhr kommen wir an. Die anderen Besucher gehen und wir haben den Park für uns ganz allein. Erstmal werden ausgiebig die Rehe gefüttert, die uns auf den Weg zu den Wölfen begleiten. Dort angekommen dauert es nicht lange und die Raubtiere komme nahe an den Zaun. Ein Streit bricht aus und wir hören, wie die Wölfe laut nacheinander schnappen. Das kracht ganz schön und wir gehen lieber alle einen Schritt zurück. „Wie süüüüß!“ kreischt Sofja und zeigt in´s Gehege. „Da sind ja Babys!“ Und tatsächlich können wir die kleinen Wolfswelpen beim Spielen beobachten.
Weiter geht es vorbei an Gänsen, Störchen und Nutrias. Die Kinder werden immer schneller, weil hinten schon die gewaltige Rutsche des Spielplatzes zu sehen ist. Wir suchen uns gemeinsam einen Brotzeittisch und dann wird ausgiebig der Spielplatz erkundet. Manche Kinder „laufen“ wie Geckos die Klettergerüste rauf und runter, manche setzen vorsichtig und bedacht einen Schritt vor den anderen. Nach einer üppigen Brotzeit und des Auftritts eines Pfaues, der direkt neben uns ein Rad ums andere schlägt, machen wir uns auf zum Bärengehege. Wir sind enttäuscht. Kein Bär weit und breit zu sehen. Doch da raschelt es weit hinten im Wald und gemächlich stapfen eins, zwe,i drei, vier Bären zu uns und stellen sich in Pose. Schade, dass wir keinen Lachs dabei haben! Wir gehen wieder zurück, vorbei an den Greifvögeln. Nico, Julius und Lasse unterhalten sich mit einem der Uhus. „HÄÄÄH!?“ kreischt dieser immer wieder laut und die Jungs liegen lachend am Boden.
Gemütlich schlendern wir vorbei an Wildmeerschweinchen, Wildschweinen, Wisenten und Ziegen. Langsam geht unser Futter aus und den Rest bekommen die schönen Rehe mit dem „weichen Fell auf dem Geweih“, die sich auch streicheln lassen.
Da beobachtet uns doch wer! Er ist rot, hat eine schwarze Schwanzspitze und freche Äuglein, die uns interessiert anblinzeln. Wir sind am Fuchsgehege angekommen und auch hier scheint es, als hätten die pfiffigen Kerlchen nur auf uns gewartet. „Was für ein Glück wir heute doch haben!“ seufzt Marie, die sicherlich auch einen der Füchse mit Heim nehmen würde.
Zu guter Letzt mustert uns ein Luchs noch ganz genau – er ist keinen Meter von uns weg. Da halten wir kurz die Luft an und werden ganz leise.
„Pfiad di, Poing!“ flüstert Mergiz und wir machen uns gegen 21 Uhr auf zum Bus. Der Parkplatz ist völlig leer – wir hatten den Wildtierpark nur für uns allein.

Wir wünschen unseren Vorschülern nur das Beste und euch allen eine tolle, entspannte und sonnige Ferienzeit!



JULI

„Wie oft noch schlafen, bis zum Übernachtungsfest?“ hat Nico, eins unserer Vorschulkinder, gefragt. Dieses Fest ist nur eins der vielen Besonderheiten im letzten Kindergartenjahr.

Das Übernachtungsfest ist so toll, denn die Vorschulkinder haben den Spielkreis ganz für sich alleine zum spielen, das Abendessen wird gemeinsam gekocht, eine kleine Nachtwanderung durch Weyarn und dann heißt es irgendwann schlafen gehen aufm Matratzenlager, natürlich mit Taschenlampen und dem Lieblingskuscheltier, morgens wird noch gemeinsam gefrühstückt natürlich mit einem leckeren Kindercappuccino.

Einen Kaffee, brauchen unsere Vorschulkindereltern mit Sicherheit beim Schultüten basteln, da wird eifrig geschnitten, geklebt um die Tüte mit Pferden, Tigern, Bären… zu gestalten.

Die Bären sehen unsere Vorschulkinder hoffentlich auch bei ihrem Ausflug in den Wildpark Poing, es geht aber erst am späten Nachmittag los, so können die Kinder die Tiere am Abend erleben.

Von Anfang an ist dieses letzte Jahr aber etwas besonderes, der Wuppi besucht die Kinder eine Zeit lang, den er braucht Hilfe um Ohrenkönig zu werden, das Zahlenland wird besucht, es gibt noch einen Ausflug zum Gasteig nach München ins Theater, …

Bevor es mit der Schule losgeht, dürfen wir aber alle erst mal die Sommerferien genießen, dabei wünschen wir euch viel Zeit zum gemeinsamen Spielen, Toben, Lachen,…

Eure Spielkreisler

Rechnen, Schreiben, Lesen, ABC und 1, 2, 3, das lernst du in der Schule und hast viel Spaß dabei!

Wir vom Spielkreis, wünschen allen neuen Erstklässlern viel Spaß, viele neue Freunde, nette Lehrer, eine tolle Schultüte,… für einen schönen Start in die Schule.


9396246848690323414661460474271260670223


JUNI

Montag ist Naturtag im Spielkreis. Bei gutem Wetter zieht es uns nach draußen. Gerne spielen die Kinder im „Räuberwald“ oder wir machen kleine Ausflüge und Spaziergänge in der Umgebung. Es gibt vieles zu entdecken. Hier ein Käfer – da schöne große Weinbergschnecken. Achtung! Brennnesseln! Auch die kleinsten wissen schon, daß man lieber einen großen Bogen um sie macht. Die Pflanze ist aber auch sehr wichtig für Insekten, und wir Menschen können daraus Tee, Pesto oder sogar Brennnesselbrot  machen. Hmmm! Lecker und gesund.

Spielt das Wetter mal so gar nicht mit, kommt uns „Fred“ besuchen. Fred ist eine Forscherameise, die immer wieder tolle Experimente für die Kinder dabei hat. Gemeinsam lösen die  Mädchen und Jungs mit Fred und seinem Freund schwierige Aufgaben und helfen den beiden oft aus der Patsche.

Im Juni beginnen unsere Waldwochen. Auch viele Eltern unterstützen uns im Wald und erleben gemeinsam mit uns die kleinen, schönen Dinge, die oft nur Kinderaugen sehen können. Jeden Tag werden die Kinder sicherer und trauen sich vieles zu, was sie sich vorher nicht gewagt hätten und huschen immer flinker über den unebenen Waldboden. Für diese 4 Wochen verwandeln sich alle in Waldwichtel und Wurzelkinder.